In den letzten beiden Jahren waren wir sehr zurückhaltend mit der Teilnahme an Austauschformaten und Vortragsreihen, da die Arbeit am Leitungsbau und damit verbundenen Förder- und Finanzthemen absoluten Vorrang hat. Im Januar 2026 ist dann doch eine von uns nach Berlin zum Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende gefahren, da wir die Möglichkeit hatten, auf dem Podium und vor ausgebuchtem Saal unsere Sicht auf genau diese Themen darzustellen und sie auch Vertreter*innen der Bundespolitik deutlich zu machen. Unser Hauptproblem sind die unterschiedlichen Zeitschienen, zwischen denen wir navigieren müssen: strikt vorgegebene, aber dennoch fragile Zeitpläne anderer Bauträger, z.B. die Gemeinde oder der Landesbetrieb Straße. Die Heizsaison, die sich einfach nicht an die Prüferfordernisse der Bank hält. Förderzeiträume und Ausschreibungsfristen. Kaputte Heizungen im Bestand, die ersetzt werden müssen, und Nachbarschaften, die sich noch nicht entscheiden konnten.
Nach dieser Schilderung bekam unsere winzige dörfliche Genossenschaft von Stephanie von Ahlefeldt (Bundeswirtschaftsministerium) "Nerven aus Stahlseilen" bescheinigt und deutlichen Respekt für unsere Arbeit ausgesprochen. Ein gutes Gefühl und für die wildbewegte Zukunft eine Ansprechpartnerin für unsere verlässlich wiederkehrenden Sorgen und Nöte.
Einen Bericht vom Kongress findet Ihr zum Nachlesen hier: https://www.dgrv.de/news/bundeskongress-genossenschaftliche-energiewende-2026-so-war-es/
P.S. Kosten sind für die Genossenschaft nicht angefallen, alle Aufwendungen für die Reise wurden vom Veranstalter ausgeglichen.
